Snoopy im Pech

Gestern nach der Trainings- und Testfahrt mit dem „neuen“ Renner. Snoopy und ich waren noch kurz Gassiradeln (natürlich mit dem MTB, nicht mit dem Rennrad!), bevor es Abendessen geben sollte. Nur kurz war der kleine Racker verschwunden – genug, um Blödsinn zu machen und was auch immer zu fressen oder saufen. Glücklicherweise revoltierte sein Magen unmittelbar…


Gassi mit unliebsamen Folgen

Mehrfach kam weißer Schaum aus dem armen Hund heraus, er legte sich total fertig in die Wiese und hechelte, kotzte, jammerte. Ich war mir schon sicher, Uli anrufen und uns abholen und direkt in die Tierklinik fahren lassen zu müssen. Weit wäre es nicht gewesen, wir haben im Ort eine Klinik und unser Tierarzt, der auch 24h-Dienst anbietet, befindet sich im Nachbarort. Snoopy raffte sich aber dann doch wieder auf, schaute mich fragend und ängstlich an und wollte erkennbar nach Hause. Die paar hundert Meter packten wir noch, unterbrochen von häufig Gras fressen und erneut erbrechen.

Zuhause rief ich Snoopys Tierarzt des Vertrauens an, schilderte die Situation (während der Kleine schon wieder seinen Magen umstülpte) und holte mir Rat. „Echte“ Vergiftungen, so beruhigte er Doc mich, seien sehr selten. Es könne sich also nur („nur!) um Unverträgliches handeln, das die Bauern tonnenweise über ihre Felder und Wiesen spritzen. Das habe zwar nicht zu unterschätzende Folgen, sei aber nicht unmittelbar tödlich. Ich solle Snoopy zwei Stunden beobachten und, wenn er erkennbar schwächer wird, sofort in der Klinik anrücken.

Kurze Nacht mit krankem Hund

Ich mach´s kurz: Snoopys Abend und Nacht war offenbar von Übelkeit und Magenschmerzen geprägt, er suchte Nähe und Trost und ließ sich das Bäuchlein streicheln und wärmen. Dabei schlief er dann auch immer wieder ein. Wir nicht…

Heute geht es dem Pechvogel wieder gut, er frisst und tobt und hat die Sache sicher schon fast vergessen. Ob man erwarten kann, dass ihm das eine Lehre war? Kaum.

7 Antworten zu „Snoopy im Pech“

  1. Fellmonsterchen sagt:

    Glaube nicht, dass er daraus lernt… Aber ein Glück, dass es ihm wieder besser geht. Hatte mit Rasputin neulich ähnliches erlebt. Da machste was mit. :-)

  2. Floh sagt:

    8O 8O 8O

  3. Gismo2308 sagt:

    morgen,
    hab hier noch nie geschrieben, bin durch zufall auf die seite gestoßen…

    hab aber auch nen lieben hund (gismo) und ich kann nur sagen -aus erfahrung-…snoopy wird daraus mit sicherheit NICHT lernen…

    gismo frißt auch immer jeden mist der da rum liegt…und danach immer ne menge gras…

    lg
    b

  4. Silke sagt:

    Oje! Der arme Kleine. Nein, lernen wird er ganz sicher nicht daraus. Obwohl er ja durchaus gelehrig ist. Ich kann mich erinnern, dass er schon öfter unliebsame Erfahrungen gemacht hat, die ihm durchaus geholfen haben… Vielleicht, vielleicht, vielleicht – hoffentlich! – ist Snoopy ja doch gescheit und lässt´s?!

    LG Silke

  5. StanJan sagt:

    Mensch, das hätte ins Auge gehen können!! Bei uns legen Bauern Giftköder aus, weil sie Hunde hassen. Ihre eigenen Köter hängen an der Kette im Hof und sind total gestört.

    Gut dass Ihr Tierärzte mit Notdienst in der Nähe habt. Bei uns müssen wir erstmal lange fahren bis zur nächsten Tierklinik.

    Knuddel den Felligen von mir!

    Jan

  6. Gina sagt:

    Naja, ich schätze Snoopy ja durchaus als „klug“ ein – aber so klug dann auch wieder nicht.

    Ich nehme an, er hat aus einer Pfütze gesoffen, und darin befand sich für den Ärmsten absolut Unverträgliches, das die Bauern über unsere zukünftigen Lebensmittel spritzen. In diesem Fall war es ein Salatfeld. Angrenzend daran liegt Brachland, in dem sich Pfützen halten, in denen Snoopy immer Abkühlung sucht. In den Salat darf mein Hund natürlich nicht, aber das Brachland war bisher noch nicht tabu.

    Für mich reduziert sich das Ganze auf die Frage: Was essen wir eigentlich, wenn wir gesunden Salat zu uns nehmen??

  7. Fellmonsterchen sagt:

    Bei uns in der Gegend ist neulich einem Landwirt was von seinem Pestizidzeugs auf den Boden geschwappt. Da musste richtig viel Erde abgetragen werden (bis zum Grundwasserspiegel 1,50 m tief) und der Landwirt + zwei Helfer mussten ins Krankenhaus.
    Lecker… Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch, sage ich da nur.

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